VfL Tegel 1891 e.V.
Leichtathletikabteilung
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Herzlich willkommen bei der Leichtathletik-Abteilung des VfL Tegel.

Lust auf Leichtathletik für Kinder und Jugendliche?
Oder Lust auf's Laufen?
Oder Lust bei unserer Nordic-Walking-Truppe mitzumachen?

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Ehrungsfeier des Bezirks Reinickendorf für die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler der Jahre 2019 und 2020

Ehrungsfeier. Von l.n.r.: Dollase, Lohan, Oelwein, Bröhl, Müller, Balzer
Am 03. September fand die Ehrungsfeier des Bezirks Reinickendorf auf der Sportanlage Scharnweberstraße statt. Da die Feier pandemiebedingt im letzten Jahr ausfiel, wurden die Meisterinnen und Meister der Jahre 2019 und 2020 geehrt.

Aus unserer Abteilung wurden durch Bezirksbürgermeister Frank Balzer und Bezirksstadtrat Tobias Dollase geehrt:

Mit Bronze: Mit Silber: Die Abteilung gratuliert den Meisterinnen und Meistern ganz herzlich. Wir sind stolz auf Euch, weiter so!
Autor: Holger Stuckwisch

16. Lausitzer Seenland Großräschen

Eine ganz außergewöhnliche Veranstaltung, die der Veranstalter Lausitzer Sportevents auf die Beine gestellt hatte. Außergewöhnlich deshalb, weil in den 3 Tagen vom 9. bis zum 11. Juli 1279 Teilnehmer/innen bei 30 verschiedenen Disziplinen mitmachten: Radfahren zwischen 1,5 und 201 km, Inlineskaten von 10 km bis 73 km, Run & Bike von 10 km bis Marathon, Laufen von 2 km bis Marathon und Walken bzw. Nordic Walken von 5 km bis Halbmarathon.

Mich zog es natürlich zum Marathonlauf, der am Sonntag bereits um 7 Uhr früh startete und zwei mal auf leicht veränderten Runden um den in den letzten Jahren aufgestauten Großräschener See führte. Dieser See entstand - wie viele andere in der Lausitzer Region - durch die Flutung von ausgebaggerten Braunkohle-Tagebauen.
Laufstrecke südlich von Großräschen
Es scheint jetzt zum Standard zu gehören, dass Läufe in der Sommerzeit mit sehr hohen Temperaturen "verschönert" werden. Bereits am Morgen zeigte das Thermometer 19 Grad und um die Mittagszeit erfreuten uns 27 Grad Celsius. Ziemlich läuferunfreundich! Durch eine Panne mit zwei Verpflegungsteams gab es erst beim 13. Kilometer Wasser. Anschießend war es besser organisiert und alle 3-4 km wurden wir verpflegt. Leider gab es keine Bananen, mein üblicher "Brennstoff" bei einem Marathonlauf. Aber ich habe trotzdem alles gut überstanden. Im Vorfeld hatte ich mir eine Kilometerzeit von 5 Minuten und 30 Sekunden vorgenommen und das auch sehr diszipliniert vom 1. Kilometer an bis zum Schluss ganz stur eingehalten - ganz egal ob es (wie meist) bretteben war oder die eingebauten Sandhügel (Höhenunterschiede 2x65 m und 2x30 m) den Puls zu höchsten Höhen brachten.

Mein Lohn für die Schinderei: 3:54:06, 20. Gesamtplatz von 43 Männern und 16 Frauen, aber leider nur 2. meiner Altersklasse M65.
P.S.: 3 Wochen nach dem Lauf bekam ich per DHL ein Paket - und war über den Inhalt sehr überrascht. Eine schöne Urkunde und ein Pokal wurde mir zugesandt. Ich war sehr erfreut!
Autor: Karl Mascher

Wiederaufnahme Training der NordicWalker/innen und Läufer/innen

Liebe Aktive,

ab heute, 15.06.2021, dürfen wir uns wieder zum Lauf- und Nordic-Walking-Training in Gruppen ohne Zahlenbeschränkung treffen.

Es gilt die Dritte SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung mit den Änderungen vom 15. Juni 2021:
Abschnitt 6 Sport und Freizeit:
§ 30 Allgemeine Sportausübung
(Abschnitt 1) Der Sport im Freien ist auch bei Unterschreitung des Mindestabstands nach § 1 Absatz 2 erlaubt.


Ich freue mich, dass das Training ab sofort wieder stattfinden kann.
Fragen gerne an mich.
Herzliche Grüße und bleibt gesund
Autor: Holger Stuckwisch

Geburtstagsfeier auf dem Ehrenpfortenberg

Die Donnerstags-Gruppe der früheren Läuferinnen (und jetzt Walkerinnen) Annemarie, Dagmar, Hiltrud und Sigrid feierten auf dem Ehrenpfortenberg, dem mit 69 m höchsten "Berg" im Tegeler Forst den 80. Geburtstag von Sigrid mit einem kräftigen Schluck eines euphorisierenden Getränks.
Beim Klick auf ein Bild erhält man die Original-Datei angezeigt!

Autor: Karl Mascher

Mein 250.

Nicht was ihr denkt – mein Geburtstag. Da habe ich „erst“ 27,4% davon erreicht. In der Tat geht es hier um meinen 250. Marathon in meinem Läuferleben. Genauer gesagt sind es 194 „echte“ Marathonläufe plus 56 Ultras, also Läufe länger als die 42,2 km bis zu 24-Stunden-Läufen und ein (vereinzelter) 29-Stunden-Lauf.

Meinen allerersten Marathon lief ich – durch Annemarie getrieben – 1985, das war der 12. Berlin-Marathon. Nach 3:23:13 schleppte ich mich ins Ziel und schwor: NIE WIEDER! Aber wie es so ist bei Schwüren – kann man einfach brechen.

Karl und Paul vor dem Start
Heute, am 8. Mai 2021 – mitten in der Corona-Pandemie mit seinen extremen Beschränkungen – standen Jana Bieler als Veranstalterin sowie 4 Männer am Startpunkt Oranienburger Straße am Eingang des Wander-/Fahrradweges im Fließtal bereit, den Tegeler Fließ Marathon zu bewältigen sowie 2 weitere Läuferinnen und 2 Läufer für die Halbmarathondistanz. Wir durften höchstens zu zweit nebeneinander laufen, für Getränke und Verpflegung hatte jede/r selbst zu sorgen. Auch die Zeitmessung wurde vertrauensvoll den Teilnehmern selbst überlassen und am Ende der Veranstaltung musste man seine Laufleistung durch eine GPX-Datei (aus der eigenen Stoppuhr oder dem mitgeführten Smartphone) an Jana melden, die dann daraus die Ergebnisliste bastelte. Von Jana bzw. ihrem Mann Micha, der mehr als 5 Stunden am Startpunkt ausharrte, erhielt auch jeder eine liebevoll gebastelte Medaille.

Auch diesmal war Paul wieder dabei und wir starteten gemeinsam um 7:35 Uhr. Nach dem „Schweinewetter“ vom Vortag war endlich der Frühling eingezogen, zwar anfänglich sehr frisch bei 5 Grad (Plus!), aber die Sonne wärmte wundervoll und das frisch ergrünte Fließtal verführte zu zügigem Lauftempo. Am Anfang der Lauftrecke lag die 2,2 km lange Pendelstrecke, an die sich dann die eigentliche Fließtalrunde mit 6,5 km Länge anschloss und schließlich ging es wieder die Pendelstrecke zurück zum Start. Das Ganze war dann 4x zu laufen, macht nach Adam Riese in Summe 43,4 km.

Der normalerweise tiefe Sand in Lübars im Bereich der Pferdegatter war durch den Regen nicht mehr so anstrengend zu laufen, zwang aber durch die noch stehen gebliebenen Pfützen und Schlammlöcher zu vielem Hackenschlagen. Der Rückweg auf der nördlichen Seite des Fließtales führte zum Teil auf dem Berliner Mauerweg und war wieder gut zu laufen. Gleich auf der ersten Runde zog Paul unaufhaltsam davon und konnte seinen Vorsprung auf vier Minuten ausbauen. Da ich erst vor sechs Wochen eine Fußoperation überstehen musste –leider ohne die erwarteten Verbesserungen – quälte mich mein linker Vorfuß ab der Halbmarathonstrecke sehr und aus einem runden Laufstil wurde ein einseitiges „Gehumple“. Ich hoffe, es wird irgendwann wieder besser.

Unterwegs begegneten wir aus unserer Abteilung Hartmut und später sogar Heinrich, der mich in seinem Clown-Kostüm als „Onkel Pelle“ auf der kompletten letzten Runde begleitet. Da war ich schon einigermaßen irritiert. Die Aufklärung folgte dann am Ende der letzten Runde: ein grandioser Empfang mit Luftballons (ein Meter hoch, „250“ darstellend), Hartmut, Heinrich, Ingo und Paul als Empfangskomitee, weitere Läufer, Photosession. Nun wusste ich auch, warum Paul unbedingt vor mir im Ziel sein wollte – seine Zeit war 4:02:30. Ich musste mit 4:06:28 zufrieden sein.

Autor: Karl Mascher
Hier auf youtube gibt es einen kurzen Film des Laufes

7. Berliner Ostermarathon am 3. April

Bei wunderbarem sonnigen Frühlingswetter war Paul Müller für den VfL Tegel der einzige Teilnehmer. Mit einer sehr guten Zeit von 4:02:32 belegte er einen hervorragenden 9. Platz unter 34 Teilnehmern im Ziel.

Die Laufstrecke gehört zu den schönsten Marathonstrecken Berlins und führt von Saatwinkel (Start und Ziel) am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal zur Havel, am Ostufer nach Norden, vorbei am Wasserwerk Tegel, Greenwichpromenade, über die Sechserbrücke zur Malche, an der hohen Schutzmauer der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung entlang, weiter zum (demnächst?) neu eröffneten Strandbad Tegel, um die Südspitze von Tegelort herum über Konradshöhe nach Alt Heiligensee. Am Ende der Hennigsdorfer Straße verließ die Laufstecke Berlin und wechselte ins Bundesland Brandenburg, in Hennigsdorf am Industriegelände hinter den vielen Hallen von Bombardier vorbei, jetzt am Ostufer der Havel nach Niederneuendorf, zum vor vielen Jahren gesprengten Kraftwerk Oberhavel, kurze Schleife um den Aalemannkanal herum zur Wasserstadt Spandau, hier einige Haken schlagend unter den neuen großzügigen Brücken hindurch, schließlich über die (schon historischen) Brücken zur Insel Eiswerder. Nun war man wieder auf der Westseite der Havel, vorbei an den vielen Wohnungs-Neubauten entlang der Daumstraße und zuletzt auf der eleganten Fußgängerbrücke des Saatwinkler Steges zurück nach Saatwinkel und zum Ziel.
Paul bei km 19
Paul bei km 19
mit Kamillentee und Keks
Laufstrecke
Autor: Karl Mascher

Marathon am "Internationalen Pi-(π)-Tag"

Der π-Pi-Tag (englisch Pi Day) ist ein zu Ehren der Kreiszahl Pi von seinen Anhängern gefeierter Tag. Er findet am 14. März jedes Jahres statt und geht auf die US-amerikanische Datumsschreibweise 3/14 zurück. Die ersten drei Ziffern von π sind: 3,14. Zur Verbreitung des Gedenktages trägt auch bei, dass zufällig der 14. März auch der Geburtstag Albert Einsteins und (seit 2018) der Todestag Stephen Hawkings ist.

Zur Erinnerung: hier die ersten 30 Nachkomma-Stellen von π: 3.14159265358979323846264338327.
Laufstrecke
Das alles ist Grund genug, in Berlin an diesem Tag einen Marathonlauf zu veranstalten, bei dem ganze 14 Teilnehmmer/innen gemeldet waren. Dieser Lauf fand auf "heimatlicher" Strecke statt, auf der wir mit unserer Laufgruppe vom VfL Tegel schon mehrmals trainiert hatten. Wie bei allen bisherigen Läufen unter Coronabedingungen waren wir auch hier wieder Läufer, Streckenposten, Zeitnehmer und Sanitäter in einer Person.

Start und Ziel war am U-Bahnhof Hozhauser Straße bzw. Bernhard-Lichtenberg-Platz, die Streckenlänge betrug 14,8 km, die wir 3-mal, jeweils mit Richtungsänderung bewältigen mussten. Vom VfL Tegel liefen auf altbewährte Weise meist in Sichtweite Paul Müller und Karl Mascher, an einer neuralgischen Stelle von Beatrix und Thomas Bolm applaudierend angespornt. Daraufhin lief es gleich wieder besser!

3 mal die Runde zu bewältigen, fanden wir schon sehr zäh, über Bernauer Straße, Neheimer Straße, dann zur Havel, am östlichen Ufer bis nach Saatwinkel, am Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal entlang zur Mäckeritzbrücke, hier den Kanal querend und weiter zum Schutzzaun des verwaisten Flughafens, ihm folgend im Uhrzeigersinn bis zum Flughafensee, dort eine kleine Extraschleife und weiter der hohen Mauer (auf der richtigen Seite!) der Justizvollzugsanstalt Tegel folgend zum Parkplatz am Lichtenbergplatz. Kurze Verpflegungszufuhr aus dem Auto, denn die 2. bzw. 3. Runde in wechselnder Richtung.

Am Ende zeigte die GPS-Uhr eine Streckenlänge von genau 44,44 km und bei Karl eine Zeit von 4:15:30, bei Paul 4:21:37. Für die "Über-"-Marathondistanz gar nicht schlecht!
Autor: Karl Mascher

Eisbär-Marathon

Warum Eisbär-Marathon? Ganz einfach: am Veranstaltungstag, dem 27. Februar, war der Internationale Tag der Eisbären. Allerdings konnten wir – Paul Müller und ich – Karl Mascher – von diesem Exemplar nur Null Stück auf unserer Laufstrecke entdecken. Hätte mich auch gewundert, denn unser „Laufrevier“ war der südliche Abschnitt des Teltow-Kanals zwischen Wannsee und Steglitz. Der Veranstalter der Laufserie „Berlin erkunden mit Marathons“ Fabian Benz hat ein Faible für ausgefallene Bezeichnungen seiner Läufe. Diese finden in Zeiten der Corona-Beschränkungen in einer extremen Sparversion statt. In der Ausschreibung steht: jeder Teilnehmer bringt Getränke und Essen selbst mit, misst seine Bruttozeit selbst, läuft nur alleine oder maximal mit einem weiteren Teilnehmer, eine Streckenmarkierung gibt es nicht und auch keine Ver-pflegung unterwegs. Gestartet wird innerhalb eines 30-Minuten-Fensters und nach Beendigung des Rennens sendet jeder Teilnehmer einen aussagekräftigen Nachweis mit Angabe der gelaufenen Distanz, verstrichenen Zeit und gelaufener Strecke (als gpx-Datei) per Mail an den Veranstalter. Der erstellt dann daraus die Ergebnisliste. Die Anzahl der Teilnehmer ist streng begrenzt auf 10-15 Teilnehmer (definiert durch die Anzahl der vorgefertigten Medaillen).

Für mich war es ein Lauf der vielen Pannen. Der vorbereitete Trinkrucksack mit 1,5 Liter Magnesium-Brause und dazu gepackten Energieriegeln ruhte einsam zu Hause, was mir aber erst am Startplatz in Teltow auffiel. Superschreck! Zum Glück hatte mein Laufpartner Paul noch eine 0,5-Liter-Wasserflasche extra in seinem Gepäck, die ich von ihm erhielt, leider nur mit „nacktem“ Berliner Wasser gefüllt. Zwei halbreife Bananen hatte ich zum Glück im Kofferraum entdeckt, die dann in Pauls Laufrucksack verstaut wurden.
Laufstrecke
Wir starteten um 8:22 Uhr am nördlichen Ufer des Teltowkanals an der Stelle, wo die Knesebeckbrücke Berlin mit Teltow verbindet. Der leidlich asphaltierte Radweg in Richtung Osten bog nach 1,5 km ab und wir umliefen eine ehemalige Schiffswerft und die große Anlage der Seniorenresidenz Augustinum in Klein-Machnow. Wieder am Kanal machten wir die erste Extraschleife, denn die superschmale Laufspur im hohen Gras war kaum zu erkennen. Das sollte uns später noch öfter passieren. Die Rammrathbrücke war wegen des Neubaus für Fahrzeuge gesperrt und deshalb irrten wir zuerst etwas unsicher herum, bis wir die weitere Wegführung auf einem schmalen Trampelpfad am Kanalufer entdeckten. Der Schifffahrtsweg durchquerte nun den Machnower See, wir liefen weiter am Ufer entlang. Die technischen Anlagen der Machnower Schleuse führten uns kurzzeitig etwas weiter vom Kanal weg. Knapp vor der Unterquerung der A115 zwang mich eine Baumwurzel zu einer Flugeinlage, die ich später sogar in der gpx-Datei auf meiner Laufuhr dokumentiert fand: es fehlte der Bodenkontakt! Instinktiv riss ich meinen rechten Arm in die Höhe, um ja nicht meine sehr bruchempfindliche Mini-Wasserflasche zu zerstören, was auch gelang.
Weiter geht der vollständige Bericht unter dem Link.
Autor: Karl Mascher

Blockflötenmarathon

Jeder Marathonveranstalter versucht, seinem Lauf einen zugkräftigen Namen zu geben. Manchmal ist es einfach der Vereinsname, der Name der Stadt oder des Hauptsponsors. Da dies beim Marathonlauf am 10. Januar 2021 alles nicht recht passte, musste etwas anderes her. Zufällig war dieser Tag auch der Welttag der Blockflöte, somit war der Name dieser Veranstaltung: Blockflötenmarathon.

In Zeiten der Corona-Pandemie war der Veranstalter angehalten, die vom Gesetzgeber auferlegten strengen Regeln lückenlos umzusetzen. Deshalb waren nur 10 Teilnehmer/innen zugelassen, die Anmeldung musste online erfolgen (nach der Freischaltung waren die raren Plätze innerhalb von Sekunden vergeben!). Der Start konnte individuell zwischen 8:30 und 9 Uhr am Morgen erfolgen, eine Begegnung mit den anderen Läufern sollte strikt vermieden werden (bei 10 TN auch kein Problem). Am Start und Ziel gab es NICHTS (keine Getränke, keine Betreuung, kein Zeitnehmer). Jeder TN musste ich also selbst verpflegen und für Getränke sorgen. Ebenso war vorgeschrieben, mit einem Navi (entweder in der eigenen Stoppuhr integriert oder separat) zu laufen, denn die Strecke wies keinerlei Markierungen auf. Die vom Veranstalter bereitgestellte gpx-Datei sollte uns den Weg weisen. Auch die Laufzeit musste jeder Läufer mit Hilfe seiner Uhr selbst feststellen und die dabei erstellte gpx-Datei dem Veranstalter zur Überprüfung per Email nach dem Lauf zusenden. Damit sollte dann die Ergebnisliste erstellt werden. Ich war schon ganz gespannt, ob das alles so wie geplant funktionieren würde.
Laufstrecke
Start war am Südzipfel vom Plötzensee, dann ging’s immer am nördlichen Ufer des Berlin-Spandauer Schifffahrtskanals entlang genau nach Westen, um das „Stade Napoleon“ herum, unter der A111 hindurch, vorbei am Südrand vom ehemaligen Flughafen TXL und Querung der Bernauer Straße. Wendestelle war die Fußgängerbrücke in Saatwinkel, weiter liefen wir dem Südufer des Alten Berlin-Spandauer Schifffahrtskanals folgend auf dem Saatwinkler Damm zum Jungfernheidepark, hier dann eine komplette Runde gegen den Uhrzeigersinn durch den Park, wieder weiter auf dem Saatwinkler Damm, unter der A111 hindurch und über die Seestraße zurück zum Plötzensee. Damit war Halbzeit und die zweite Runde liefen wir auf der gleichen Strecke, aber genau anders rum.

Der Wettergott meinte es gut mit uns. Bei Temperaturen um +1 Grad Celsius zeigte sich sogar ab und zu die Sonne. Nach 4:12:59 war mein 247. Marathonlauf beendet und ich war nicht ganz zufrieden, denn während der letzten 10 Kilometer jammerte meine linke Fußsohle bzw. der Fußballen und ich stimmte in das Gejammere leise mit ein.
Autor: Karl Mascher

Liebe Mitglieder der Leichtathletikabteilung

ein Jahr geht zu Ende, an das wir noch lange – wenn auch nicht gerne – zurückdenken werden.
Vieles konnte in diesem Jahr nicht stattfinden, was sonst wie selbstverständlich zu unserem Vereinsleben dazugehört. Unseren Jedermannlauf mussten wir gleich zu Beginn des ersten Lockdowns absagen, Kinder- und Jugendtraining konnten wir zwischenzeitlich und auch jetzt wieder ebenso wenig anbieten wie die Läufer- und die NordicWalking-Gruppe. Nachdem die Kontaktbeschränkungen verschärft wurden und in den 2. Lockdown mündeten, mussten wir schweren Herzens unsere Herings- und Pellkartoffel-Wanderung ausfallen lassen, auch unseren traditionellen Neujahrsempfang wird es Anfang 2021 nicht geben können. Und die traditionellen Veranstaltungen des Hauptvereins wie Tanz in den Mai, Rundensammeln und Oktoberfest konnten ebenfalls nicht stattfinden.

Zwei Veranstaltungen haben wir terminiert und hoffen, dass wir sie auch tatsächlich so durchführen können:
Bitte merkt euch diese beiden Termine vor. Über Änderungen halten wir euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

Ihr Lieben, im Namen des gesamten Vorstandes der Leichtathletikabteilung, wünsche ich euch trotz aller Einschränkungen ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes – besseres – Jahr 2021.
Ich wünsche uns allen, dass wir uns bald wieder persönlich sehen und zusammen sein können und natürlich unseren Sport wieder gemeinsam ausüben können.

Herzliche Grüße und bleibt gesund
Autor: Holger Stuckwisch
Letzte Änderung: 12.09.
Rehberge
Münster-Marathon
Südthüringen-Ultratrail
03.09
Ehrungsfeier BA Reinickendorf
29.08
Reinickendorfer Halbmarathon
24-Stunden-Spendenlauf
22.08
SCC-Halbmarathon
15.08
Mauerweglauf
13.08
Lübarser Zugspitzlauf
07./08.08
Hohenschönhauser Gartenlauf
Sommerfest-Marathon-Wuhlheide
31.07.
SCC-Citynight
Villacher Citylauf
25.07.
Berliner Vollmond-Marathon
23.07.
Berliner Läufercup
(siehe Läufertruppe)